
AMC KOOPERIERT MIT EINEM FINNISCHEN AKUSTIKBERATER, UM VERSCHIEDENE SYSTEME FÜR ABGEHÄNGTE DECKEN ZU VERGLEICHEN
Copyright: ©2023 Lietzén et al. This is an open-access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 3.0 Unported License, which permits unrestricted use, distribution, and reproduction in any medium, provided the original author and source are credited. Authors. Jesse Lietzén, Ville Kovalainen, Lauri Talus, Mikko Kylliäinen, Ander Aldalur and Aitor Lopetegi. 1 AINS Group, Department of Acoustical Engineering, Finland 2 AMC Mecanocaucho, Spain
Das Ziel dieses wissenschaftlichen Berichts war, das Verhalten verschieden abgehängter Decken zu untersuchen und die Auswirkungen unterschiedlicher Deckenabhänger im Niedrigfrequenzbereich zu vergleichen.
Als Einleitung fangen wir mit der Beschreibung der Zusammensetzung einer abgehängten Decke an.
Die Verbindung zwischen der abgehängten Decke und dem strukturellen Boden ist mechanisch (durch Abhängung) und akustisch (durch Luft).
Die folgenden Deckenstrukturen wurden in der Studie untersucht:
Zuerst wurden die Luft- und Trittschallniveaus von Strukturen, die ähnlich zu den Deckentrukturen F0-F2 waren, in einem Bauakustiklabor gemessen.
Der gewichtete Schallverringerungs-Index Rw der reinen Betondecke (F0) war 56dB (Labor) und ihr normalisierter Trittschalldruckpegel war Ln,w 77 dB (Labor). Wie man auf den Bildern 2 und 3 sehen kann, sind die Resultate von ΔR und ΔL sehr abhängig vom Abhängungssystem.
Die Verbesserungen bei ΔRw und ΔLw waren 7 und 15dB höher für die elastische Deckenstruktur (F2) im Vergleich zur starren Deckenstruktur (F1).
RESULTATE DER SIMULATIONEN.
Mithilfe von Simulationen wurden die Phänomene untersucht, die sich auf die Luft- und Trittschalldämmung der drei unterschiedlichen Abhängungssysteme auswirken. Für Frequenzen zwischen 50-250Hz wurden die Resultate der FEA-Modelle benutzt, um die Leistung der Decken in niedrigen Frequenzen zu untersuchen. Für Frequenzen zwischen 250-5000Hz wurden parametrische Berechnungsmodelle benutzt, die hauptsächlich auf SEA (Analyse gepaarter Elemente), konzentrierten mechanischen Modellen und/oder Zwangsübertragungsansätzen basieren.
FEA-Simulationen wurden im Frequenzbereich durchgeführt. Die Deckenabhänger wurden als Feder-Dämpfer-Komponenten mit den folgenden Eigenfrequenzen modelliert:.
Starre Abhänger: f0 322.5 Hz.
Elastische Abhänger: f0 11.5 Hz.
Die Simulationen haben Resultate gezeigt, die sehr nah an den Resultaten der Labortest waren.
Die Unterschiede könnten darauf zurückzuführen sein, dass die Steifigkeit und der mechanische Verlustfaktor der im Labor benutzten Materialien nicht bekannt waren und geschätzt werden mussten. Weil der Trittschall (Lnw) nur eine Abweichung von 0 und 2 dB und der Luftschall (Rw) eine Abweichung von 1 und 4dB haben, wurden die Modelle für gültig erklärt.
VERGLEICH DES SYSTEMS MIT EINER NICHT-MECHANISCH ABGEHÄNGTEN DECKE
Nachdem das FEA-Model für gültig erklärt wurde, wurde es benutzt, um eine elastische abgehängte Decke (F2) mit einer nicht-mechanisch abgehängten Decke (F3) zu vergleichen, d.h. einer tragenden Decke ohne akustische Abhänger.
Wie man sehen kann, war die Leistung der elastisch abgehängten Decke nah an der nicht-mechanisch abgehängten Decke. Bei Luftschallisolierung gibt es einen Unterschied von 1dB und bei Trittschall einen Unterschied von 2dB.
Die Leistung der Decken im niedrigen Frequenzbereich wurden in den Resultaten des FEA-Modells analysiert. In diesem niedrigen Frequenzbereich war die Leistung der elastisch abgehängten Decke auch sehr nah an der nicht-mechanisch abgehängten Decke.
Schlussfolgerungen:
Die Benutzung von akustischen Deckenabhängern ist eine nütztliche Methode, um die Luft- und Trittschallisolierung zu verbessern. Die Leistung der elastisch abgehängten Decke ist nah an der nicht-mechanisch abgehängten Decke.